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pte090605013 Auto/Verkehr, Unternehmen/Finanzen |
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Mitsubishi startet mit i-MiEV in Serie
Erste Elektroautos sollen schon Ende Juli ausgeliefert werden
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| Mitsubishi startet Elektroauto-Serienproduktion (Foto: mitsubishi-motors.de) |
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Tokio/Hattersheim
(pte/05.06.2009/11:30) -
Der japanische Autohersteller Mitsubishi hat die Serienproduktion seines Elektrofahrzeugs i-MiEV aufgenommen. Wie der Konzern heute, Freitag, mitteilt, sind die ersten Auslieferungen des Modells noch im Juli dieses Jahres geplant. Damit reagiert das Unternehmen am schnellsten auf den eingebrochenen Automarkt mit einem in Serie produzierten "Null-Emissions-Fahrzeug". Flottenbetreiber, Behörden und Institutionen werden noch im Sommer beliefert, bevor der Privatverkauf im Frühjahr 2010 startet. Bis dahin erwarten die Japaner eigenen Angaben zufolge einen Absatz von rund 1.400 i-MiEVs. Vorbestellungen werden in Tokio bereits ab dem kommenden Monat entgegen genommen. Umweltbewusste Fahrer berappen für den Viersitzer umgerechnet rund 34.000 Euro.
Der Trend zu Sparsamkeit an Kosten und Verbrauch hat die weltweite Automobilbranche unter Zugzwang gesetzt. So ist die Nachfrage nach Spritfressern eingebrochen, während Branchenkenner in Elektroautos ein zukunftsträchtiges Geschäft orten. Zahlreiche Hersteller mussten ihre Produktionslinien umstellen, um den Trend künftig bedienen zu können und konkurrenzfähig zu bleiben. Neben Mitsubishi hat etwa Renault-Nissan die Herstellung von Elektrofahrzeugen forciert. Dies sei in der gegenwärtigen Situation das einzige Projekt, an dem ohne nennenswerte Kapazitätsverringerungen gearbeitet werde, ließ der Hersteller wissen. So verfügt Nissan bereits über 27 Partnerschaften mit Regierungen, Städten und Organisationen, um seine Elektrofahrzeuge für den Massenmarkt vorzubereiten (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090527025/). Mitsubishi hat zuletzt eine Absichtserklärung mit dem Fürstentum Monaco geschlossen, um örtliche Behörden und Institutionen mit Elektroautos auszustatten.
Der i-MiEV-Produktionsplan für die kommenden drei Jahre wurde kürzlich auf 20.000 vorgesehene Modelle verdoppelt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090403013/). Die größten Nachteile an den umweltschonenden Elektroautos stellen nach wie vor die geringen Reichweiten mit einer Akkuladung sowie deren Ladedauer dar. Für Endkunden dürften diese Faktoren zumindest solange von Bedeutung sein, bis entsprechende technische Standards eingeführt bzw. eine angemessene Infrastruktur und ein flächendeckendes Netz mit Lade- und Wechselstationen vorhanden sind. So schafft der i-MiEV bei Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h nur 160 Kilometer und benötigt sieben Stunden für eine Wiederbefüllung. Eine Schnellladung soll eine halbe Stunde dauern. Mitsubishi kündigt jedoch an, seine Zusammenarbeit sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich fortzusetzen, um die nötige Infrastruktur für Elektrofahrzeuge zu schaffen.
(Ende)
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