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pte090216035 Tourismus/Reisen, Kultur/Lifestyle
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Billig-Tickets: Nicht nur der Preis ist ausschlaggebend
Preis-Effizienz definiert sich über Umsteigzeiten und Reisedauer

Online-Anbieter verraten nicht immer ganze Wahrheit (Foto: W. Weitlaner)
Washington/Wien (pte/16.02.2009/16:29) - Wer auf der Suche nach dem billigsten Flugangeboten ist, sollte sich nicht nur an den Flugpreisen orientieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der North Carolina State University http://www.ncsu.edu. Vielmehr sollten die Kunden auch auf die Qualität der angebotenen Flüge schauen, um eine möglichst hohe Preis-Effizienz zu erhalten.

Die Studie hat einige Flüge von verschiedenen Anbietern im Internet auf die Preis-Effizienz hin miteinander verglichen. Da fast alle Seiten verschiedene Flugverbindungen angeboten haben, lohnt sich der Vergleich wirklich, schreibt Studienautor Dankil Moon. Einige der angebotenen Verbindungen hätten lange Zwischenaufenthalte auf Umsteigeflughäfen anstatt direkte Verbindungen, führt der Experte an. Daher sei es nicht klug, sich ausschließlich am Flugpreis zu orientieren.

Wagner Kamakura von der Duke University hat gemeinsam mit Moon mithilfe eines statistischen Modells den Wert von einzelnen Komponenten - etwa Direktverbindung oder günstiger Abflugtermin - einer Flugstrecke errechnet, um den theoretisch günstigsten Tarif zu ermitteln. Anschließend wurde dieser theoretische Wert mit dem aktuellen Marktpreis oder dem angebotenen Preis des Fluges verglichen. Das Verhältnis zwischen dem theoretisch niedrigsten Preis und dem Marktpreis nennen die Forscher Preis-Effizienz. Das bedeutet, dass der Flug mit der besten Preis-Effizienz auch der beste Deal für den Konsumenten ist, meinen die Forscher. "Der Kunde bekommt am meisten dafür." Bisher gebe es allerdings kein System, das auf dieses Modell zurückgreifen kann, da es zu komplex sei.

"Der Preis ist nicht alles", kommt auch Silvia Doppler, Expertin für Finanzdienstleistungen beim österreichischen Verein für Konsumenteninformation (VKI) http://www.konsument.at, zum Schluss. "Wir haben in einem Artikel im Vorjahr die Kosumenten dazu aufgefordert auch auf die versteckten Kosten wie etwa Gepäckszuschläge zu achten", so Doppler gegenüber pressetext. Was die Konsumentenschützer kritisiert haben, waren die teilweise sehr erfinderischen Zuschläge der Fluggesellschaften. Die Experten raten allen Konsumenten jedenfalls dazu, auf der Suche nach dem besten Preis mehrere Suchwege zu beschreiten. "Es ist nämlich auch zu überlegen, welche Nebenkosten in Form von Transfers oder möglichen Zeitverlusten anfallen, wenn das Flugzeug mitten in der Nacht oder in den frühesten Morgenstunden abfliegt", erklärt Doppler abschließend. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307

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