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pte060406009 Medizin/Wellness
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Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wirkt Jahre lang
Tests mit neuem Impfstoff erfolgreich verlaufen

Hanover (pte/06.04.2006/09:15) - Ein Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs hat in Tests der Dartmouth Medical School http://dms.dartmouth.edu Schutz für mindestens viereinhalb Jahre geboten. Der Impfstoff schützt gegen das Humane Papillomavirus (HPV), das als die häufigste Ursache für eine derartige Krebserkrankung angesehen wird. HPV wird sexuell übertragen. Aus diesem Grund soll der Impfstoff Mädchen vor Beginn ihres aktiven Sexuallebens angeboten werden. Die Ergebnisse der Tests wurden in The Lancet http://www.thelancet.com veröffentlicht.

Es wird laut BBC angenommen, dass zwei HPV-Stämme, 16 und 18 für mehr als 70 Prozent der Erkrankungen verantwortlich sind. Der von GlaxoSmithKline http://www.gsk.com entwickelte Impfstoff schützt gegen diese beiden Virenstämme. Die Wissenschafter sammelten Abstriche von 800 Frauen, die bei den Tests des Impfstoffes teilnahmen. Die Frauen erhielten entweder drei Dosen des Impfstoffes oder ein Blindpräparat. Die Analysen ergaben, dass geimpfte Frauen bis zu viereinhalb Jahre nach Verabreichung der letzten Dosis über große Mengen von Antikörpern gegen HPV-16 und HPV-18 verfügten. Die Impfung wirkte gegen anhaltende und neue Infektionen und schützte auch gegen Infektionen mit HPV-45 und HPV-31, die als dritt- und vierthäufigste Formen von HPV gelten.

Die leitende Wissenschafterin Diane Harper erklärte, dass die Ergebnisse zeigten, dass der Impfstoff sicher und über lange Zeit wirksam sei. Damit seien die Grundlagen für den groß angelegten Einsatz zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs gegeben. Eine aktuelle Umfrage von GlaxoSmithKline ergab, dass nur eine von 25 britischen Frauen wusste, dass HPV zu Gebärmutterhalskrebs führen kann. Rund ein Viertel der 978 Befragten hatten von dem Virus gehört. Nur vier Prozent war bekannt, dass es die Hauptursache für eine derartige Krebserkrankung ist. Fast ein Drittel der Frauen gab an, dass ihnen die Ursache für diese Krebserkrankung nicht bekannt sei. 36 Prozent gingen davon aus, dass sie mit sexuellen Praktiken in Zusammenhang stehe. GlaxoSmithKline übermittelte den neuen Impfstoff im März an die European Medicines Agency http://www.emea.eu.int zur Zulassung. Ein ähnlicher Impfstoff wird von dem Pharmaunternehmen Merck and Co http://www.merck.com entwickelt. Das Ansuchen für die Vermarktung in Europa und Amerika wurde im Dezember gestellt.
(Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein
email: monschein@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-0

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